Meer

Ich will ans Meer
Will mehr im Leben
Ein nie endendes Abenteuer
Will mehr erleben

Eintauchen in ein Mysterium
Angezogen werden von der Dunkelheit
Einfach sein im gefühlt Unendlichen
Ausgesetzt der Einsamkeit

Schwerelos, wie ein Stein im All
Leicht – und dennoch schwer zugleich
Doch davon ist nichts zu spüren
Der schwarze Abgrund unter mir
Scheint mich ganz und gar zu verführen

Der leichte Wellengang neckt salzig küssend meine Haut
Ich will mich einfach treiben lassen
Abtauchen
Bis auf den Grund sinken
Die Unterwasserfarbenpracht bestaunen
Die leichte Strömung spüren
Alles was ich sehen mal berühren
Unterwasser ist die Finsternis verschwunden
Von strahlenden Farben ringsum umwunden
Das rote Kreuz auf vergilbtem Papier ist nun gefunden

Wieder auftauchen
Tief Luft holen
Fußspuren am Strand hinterlassen
Kalter Sand unter meinen Sohlen
Ein Bild kaum zu erfassen
Unter fahlem Mondenschein
Eine einsame Silhouette
Scheinbar klein
Und ganz allein

Meeresrauschen dicht an meinem Ohr
Ich bin glücklicher als jemals zuvor
Ich suchte immer nach dem Mehr
Und fand mich wieder hier am Meer

Veröffentlicht in Lyrik

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