Widerspruch der heutigen Zeit

Reisen, Reisen, hin und her
Auf und ab und kreuz und quer
Alles, alles will man sehen
Die Zeit darf nicht zu schnell vergehen
Drei Nächte hier, zwei Tage da
Und so verläuft das ganze Jahr
„Auszeit“ nennen das die meisten
„Arbeitsflucht“ die eher dreisten
Doch wenn du durch die Städte rennst
Nichts außer Kalorien verbrennst
Siehst du alles und doch nichts
Und das ist traurig angesichts
Geldes, Kultur und der Zeit
Da dir davon nichts verbleibt
Kommst du gedanklich auch ins Schwanken
Kehrst du zurück in den Gedanken
Wie du getanzt hast in den Gassen
Doch Erinnerungen, die verblassen…

Eilen, eilen, immer eilen
Nur nicht am selben Fleck verweilen
Wichtig ist Zeit zu vertreiben
Und sich Sand aus Augen reiben
Denn Zeit zum Schlafen, die wär wichtig
Doch Zeit als Gut ist heute nichtig
Immer nur am Gehen und gehen
Keine Zeit um mal zu stehen
Nur zu stehen und zu verweilen
Auch zu lesen zwischen Zeilen
Alles nur direkt und hart
Und noch denken man sei smart
Doch das Wesentliche übersehen
Soll es so denn weitergehen?
Die Angst davor Zeit zu verlieren
Hält uns ab von dem Pausieren…

Laufen, laufen, immer laufen
Und sich selbst für dumm verkaufen
Denn siehst du wie du wirklich lebst
Dass du dich nicht vom Fleck bewegst
Merkst du, dass es dir nichts bringt
Dass der Druck dich nur zwingt
Zu schaffen, schnell und akkurat
Bist du im Ziel? Ab an den Start!
So kannst du einfach nicht gewinnen
Die Zeit scheint einfach zu verrinnen
Besser du genießt dein Leben
immer auch dein Bestes geben
Was du dann schaffst, was du d’raus machst
Erreichst du leicht und sieh – du lachst…

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