Fels in der Brandung

Ein Fels in der Brandung

Bist du meine Sicherheit? Gibst du mir Halt
Wenn ich zu weit hinaus ins Meer treibe?
Kannst du meine Rettung sein? Oder bist du
Bloß ein Zeichen von roher Gewalt?

Die Wellen zerbrechen an dir, sie peitschen auf dich ein
Formen dich, verformen dich
Ja und manchmal da kriegen sie dich klein
Tut dir das nicht weh?
Ist denn alles nur Trug und Schein?
Oder grenzen sie dich gar aus?
Das Meer umschließt dich zwar, und doch stehst du immer ganz allein

Du ragst aus den Wellen, wirkst stark
Jeder Witterung strotzend
Oder bist du Teil des Ganzen?
Könnten sie nicht ohne dich?
Liebkosen sie und peitschen sie dich nicht?

Ich schwimme zu dir, klettere hinauf und leg mich hin
Bei dir fühle ich mich so geborgen, bei dir fühle ich mich wohl
Nein, du bist nicht mein Wellenbrecher
Du bist mein Anker, meine Rettungsboje
Mein Ruhepol

Veröffentlicht in Prosa

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s